Proklamation

Prinzenproklamation 2019

 

Foto: Werner Dierker

Kamelle.de

Bornheim-Merten -

(fes) „Wer unseren Prinzen nicht kennt, der kennt auch Merten nicht“, betonte Josef Breuer, der Vorsitzende der Mertener Dorfgemeinschaft, anlässlich der Proklamation des Prinzenpaares Günter II. (Engels) und seiner Lieblichkeit Prinzessin Sabine I. (Meyer).

Bevor Breuer den beiden jedoch die Insignien der Macht überreichte, genoss das jecke Traumpaar einen wahren Triumphzug durch das rappelvolle Festzelt, umjubelt von den Mertener Fastelovendsfründen. „Wir freuen uns, dich hier und heute an der karnevalistischen Macht zu wissen“, so Breuer weiter. Günter Engels (53) bestieg in Merten nicht zum ersten Mal einen Thron. Vor vielen Jahren als junger Bursche war er Maikönig am Ort. Er ist Mitglied im Kegelclub „De Ahle“ und Inhaber einer alteingesessenen Drogerie in Merten. Ein echtes Mertener Mädchen ist Sabine Meyer (44), deren Großeltern Klara und Josef Meyer bereits vor mehr als 50 Jahren über Merten herrschten. Und Tante Brigitte Hladik schwenkte das jecke Zepter 2001 als Prinzessin für die Mertener Narren. Die frisch Proklamierten stellten ihr Motto „Fastelovend kannste nit liere, Fastelove musste fiere“ vor und verkündeten natürlich ihre 11 närrischen Geboten.

Für jede Menge jecke Tön‘ und optische Leckerbissen sorgten Auftritte von karnevalistischen Spitzenkräften.

Für jede Menge jecke Tön‘ und optische Leckerbissen sorgten Auftritte von karnevalistischen Spitzenkräften.

Foto:

Frank Engel-Strebel

So erkannten sie Bürgermeister Wolfgang Henseler bis Aschermittwoch „die Befehlsmacht über das hier vertretene närrische Volk“ ab und drohten drakonische Geldstrafen in Form von Getränkerunden an, wenn jemand im Beisein des Prinzenpaares das böse Wort „Aschermittwoch“ ausspricht oder wenn der verliehene Sessionsorden nicht sichtbar getragen wird. Mögliche Lärmmotzkis wurden gewarnt: „Wir werden die Nachtruhe ohnehin durch lautes Singen unterbrechen.“ Dank sagte Josef Breuer dem Damentrifolium vom Vorjahr, Bauer Ruth (Pesch), Prinz Agi (Olligschläger-Loedel) und Jungfrau Wilma (Fieber). Für jede Menge jecke Tön‘ und optische Leckerbissen sorgten Auftritte von karnevalistischen Spitzenkräften wie „Kuhl und de Gäng“, der Band „Druckluft“, den „Funky Marys“ oder der Herseler Tanzgarde „Stäänefleejer“. Am Sonntagnachmittag wurde direkt weiter gefeiert. Dann gab es das traditionelle Kindertollitätentreffen für die ganz kleinen Mertener Karnevalsjecke mit dem traditionellen Bobby-Car-Rennen.

– Quelle: https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/29447178 ©2018


Foto:
Axel Vogel

Bornheim-Merten. Sie sind das 58. Tollitätenpaar in Merten: Volker I. und Hildegard III. Vor 500 Gästen wurden die beiden offiziell zum Prinzenpaar proklamiert.

„Einmol Prinz zu sin“ – für das neue Mertener Tollitätenpaar Prinz Volker I. und seine Prinzessin Hildegard III. (beide Funk) erfüllte sich mit der Proklamation am Samstagabend im Festzelt am Dorfplatz ein Traum. Mit Freudentränen nahm das närrische Paar den Beifall der rund 500 Gästen entgegen, zum Dank spielte Prinz Volker ein Stück auf dem Dudelsack. Nachdem sich die Vorgänger Günter Engels und Sabine Meyer vom Publikum mit einem Hauch von Wehmut verabschiedet hatten, überreichte Josef Breuer als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft dem neuen Prinzenpaar die Insignien seiner Macht. Begleitet wurden Volker I. und Hildegard III. von ihrem Gefolge und dem Tambourcorps Dersdorf. Durch eine Begrüßungen hier, ein Bützje dort zog sich der Einzug der Tollitäten in den Saal ein wenig hin.

Mit Volker I. und Hildegard III. wurden in Merten die 58. Tollitäten in Folge proklamiert. Zum vierten Mal besetzt damit der Spielmannszug „Vorgebirgsperle“ Merten nach dem Prinzenpaar Dietmar I. und Melanie I. (2010), dem Dreigestirn Prinz Frank I., Bauer Frank und Jungfrau Maja (2012) sowie Prinzessin Nina I. (2015) nun ein weiteres Mal den Narrenthron.

Die diesjährige Session steht in Merten unter dem Motto „Bühne frei, do simme dabei, zum fiere, danze, laache un jecke Sache mache“. Einen Vorgeschmack gab es bereits am Samstagabend. Nach dem Vortrag der elf Gebote, die für die Narren bis Aschermittwoch gelten, und der Gratulationscour der acht Tollitäten aus dem Bornheimer Stadtgebiet führte Christian Köhl als Sitzungspräsident durchs Programm. Und das war mit den Auftritten von Achnes Kasulke, den „Drummerholics“ sowie den Bands „Fiasko“, „Miljö“ und „Räuber“ ausgesprochen vielfältig. Zum Abschluss trat Marita Köhler als „Et Fussich Julche“ auf.










 
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